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Über Elisabeth Mewes - Kuhnt, geb. 28. 01.1988

​Elisabeth Mewes - Kuhnt  hat Kunsttherapie/ Kunst im sozialen Raum (B.A.) in Ottersberg nähe Bremen studiert und ihren M. A. für Inklusiverpädagogik und Kommunikation in Hildesheim/ Konstanz (Schweiz) absolviert. Sie arbeitet als bildende Künstlerin und Kunsttherapeutin. Im folgenden Statement gibt sie einen Einblick in ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Leben. Es beschreibt die Gedanken, Gefühle und Fragen, die sie in ihrer Arbeit leiten und macht sichtbar, was zwischen den Bildern und Wirken mitschwingt. Der folgende Text versteht sich als Einladung zum Innehalten, zum Wahrnehmen und dazu, den eigenen Gedanken Raum zu geben – dort, wo Kunst und persönliche Erfahrung sich begegnen.

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Meine Kunst...

...kreist um das Leben – um seinen Anfang, seinen Verlauf und sein Ende. Um die Linien, die sich durch unsere Existenz ziehen: sichtbar und unsichtbar, sanft und brüchig, klar und chaotisch. Mich interessieren die Übergänge, die Phasen, in denen sich etwas formt, verändert oder vergeht.

In meinen Arbeiten versuche ich, das Leben in seiner ganzen Vielschichtigkeit abzubilden. Gefühle, Erinnerungen, Verluste, Hoffnung und Vergänglichkeit finden ihren Ausdruck in Bildern, die weniger erklären als vielmehr spüren lassen. Es geht mir nicht um eindeutige Antworten, sondern um Resonanz.

Meine Kunst soll berühren. Beim Betrachten dürfen Emotionen entstehen, sich entfalten oder auch widersprechen. Die Bilder laden dazu ein, innezuhalten, sich treiben zu lassen und in die eigenen Gedanken einzutauchen – in persönliche Erinnerungen, Fragen nach dem eigenen Weg, nach Zeit, Endlichkeit und Bedeutung.

Ich verstehe meine Arbeiten als offene Räume. Sie erzählen vom Leben, ohne es festzulegen, und lassen Platz für das, was jeder Betrachter:in selbst mitbringt. Denn Leben ist nicht linear, nicht eindeutig – und genau diese Offenheit versuche ich sichtbar zu machen.

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